01. November 2018

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Der Kaufmännische Verband bedauert das Scheitern der Lohnverhandlungen mit Migros

Bei den diesjährigen Lohnverhandlungen zwischen der Migros und dem Kaufmännischen Verband konnte keine Einigung erreicht werden. Der Kaufmännische Verband, der die Interessen der Migros-Angestellten vertritt, bedauert dies sehr. Eine Lohnrunde, welche die Kaufkraft aller Mitarbeiter aufrechterhalten hätte, wäre aus Sicht des KFMV angebracht gewesen.

Die Migros-Gruppe verzeichnete 2017 eine solide Entwicklung und konnte sich in einem anspruchsvollen Umfeld behaupten. Gleichzeitig steigen die Konsumentenpreise wieder an. Es wird von einer Teuerung von 0.8-1.1% ausgegangen. Zusammen mit den jährlich zunehmenden Ausgaben für die Krankenkassen belasten die höheren Preise die Budgets der Mitarbeitenden zusätzlich.

Der Kaufmännische Verband anerkennt die in einigen Migros-Unternehmen herausfordernde wirtschaftliche Situation. Migros ist jedoch als Gruppe breit aufgestellt und konnte im vergangenen Jahr in verschiedenen Unternehmen auch Gewinne erwirtschaften. Aufgrund der Geschäftsentwicklung, an der die Mitarbeiter massgeblich beteiligt sind, und der steigenden Preise wäre eine generelle oder zumindest teilgenerelle Lohnerhöhung wünschenswert gewesen. Der Kaufmännische Verband bedauert die Entscheidung von Mig-ros, die Lohnerhöhung in der Bandbreite von 0.5 bis 1% ausschliesslich individuell zu verteilen.

Der Kaufmännische Verband anerkennt die gute Sozialpartnerschaft mit Migros und bedauert, dass trotz-dem keine Einigung erreicht werden konnte.

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